Freitag, 13. November 2009

Neue Männer braucht das Land








... so hiess unser 2 tägiger Trip nach Hainichen/Sachsen zum Seilgarten von JMEM. Erik, Ich, Marko vom Sozialwerk und 3 Jungs aus unserem Viertel in Hohenschönhausen.
Wir haben draussen ums Feuer geschlafen. Und was passiert... die erste Nacht Bodenfrost.
Aber egal! Es war ja alles darauf ausgelegt, dass Herausforderung und Abenteuer mit dabei ist.
So waren auch fast alle Elemente im Seilgarten im Bezug zu Mut, Kraft und Überwindung!
Immer mal wieder gut rauszukommen und einfach selbst den Spass dabei zu haben.
Die Jungs (jetzt Männer) haben sich gut gemacht!


Donnerstag, 20. August 2009

Flora und Fauna



Der Costa Rica/Kenia Blend aus der Werbung! Bis es dahin kommt, braucht es natürlich noch ein bisschen! Aber wenn die Kaffeebohnenhülsen rot werden, dann können sie geerntet werden. Klar, dann müssen sie noch geröstet werden und so weiter. Aber wer nicht wusste, wie die Kaffeepflanze aussieht, hier ist sie:


Wer weiss, wie Ananas wächst? Am Baum? Im Boden?

Tata!!!

Captain Tobi und Steuermann Erik!


Die größere Version: Ein Weisskopfseeadler sitzt auf meinem Arm, yippieh! Mmh, eigentlich nur ein Hintergrundbild in einer Gemeinde! Genau, die gibt es dort auch gar nicht!

Na ja, sieht fast wie Dreads aus! Dieses Bild nur noch zum Thema Bäume!

Wie Tarzan!

Das ich so nen Zeug liebe ist klar! Zipline (Seilbahn): auch auf den meisten Ropes Courses (Seilgärten) zu finden, und davon 13 (über 15 Plattformen). An dem freien Tag in Nicaragua habe ich meine Chance genutzt und versucht ein bisschen mehr vom Land zu sehen. Ein paar von uns haben einen Ausflug zu einem Vulkan (inaktiv) gemacht, und ihn auch bestiegen (sehr steil!!!). Dabei gibt es diese Canopy Cable Tour durch das Blätterdach von mächtigen Bäumen des Regenwaldes. Am höchsten Punkt über 30 Meter hoch! Spitze!





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Los Amigos



Fast genau vor 2 Jahren hatte ich mit 50 anderen jungen Leitern aus aller Welt das Vorrecht bei einem Welt Leiter Treffen (Global Leadership Meeting - GLT) von JMEM in Korea dabei zu sein. Das ganze nannte sich Slingshot! Nun begegnen sich einige von uns immer mal wieder hier und dort. Und so auch der Fall in Nicaragua: Migdalia Sanchez (Nicaragua/jetzt Baseleiterin), Jesscia Shepard (Kanada/DTS Leiterin von uns in Berlin) und ich. Klar dass wir zusammen Abendessen hatten, gemeinsam abhingen und uns einfach austauschten, was seitdem alles passiert ist. Es ist ziemlich cool so als junge Leiter in JMEM weltweit untereinander verbunden zu sein. Sie befinden sich und kommen aus allen möglichen Ländern und leiten, bauen auf, pionieren oder trainieren.



Mittwoch, 19. August 2009

Caramba DTS!


DTS in Action, haha!

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Ola Nicaragua!









10 Tage auf Besuch bei unserer DTS in Costa Rica und Nicaragua! Meine erste Berührung mit Lateinamerika. Nicht jeder spricht englisch, und so musste ich mein nicht vorhandenes Spanisch ausgraben. Nun, die Grundworte hat man schnell drauf und auch ein paar andere Worte kann man durch die lateinischen Wurzeln ausmachen. Ansonsten gibt es es noch Hände und Füße. 
Das Outreach Gefühl war nach ein paar kleinen Abenteuern beim Reisen recht schnell da, und ich liebe es! Kalte Eimerduschen, Stromausfall, Durchfall (am Ende), Handeln auf der Strasse, alles mit Gittern und Stacheldraht gesichert, usw., lassen einen mal wieder rauskommen aus der westlichen Bequemlichkeitszone. Dafür gibt es aber andere Vorzüge und Bequemlichkeiten. Ich meine unter Palmen sitzen und tropische Früchte im Garten zu haben, ist schon besonderes Lebensgefühl. Da es Regenzeit war, hat es des Öfteren mal so richtig gegossen. Und das hört man recht eindrücklich, wenn man sich in einer Wellblechhütte befindet. 

Während meiner Zeit mit dem Team (gerade über die Hälfte ihrer Einsatzzeit von 10 Wochen), waren wir in einer Schule aktiv, die von einem deutschen Christen gestartet wurde. Von praktischen Arbeiten wie Streichen bis zu Andachten in den Klassen geben, war einiges dabei. An einem Tag durfte das Team 2 Stunden zu der ganzen Lehrerbelegschaft sprechen. Zudem hat uns der Gründer viel Geschichten und Hintergründe erzählt. 

Die JMEM  Base selbst ist sehr schön angelegt und hat ein großzügiges Gelände. Auf dem Gelände befindet sich eine Schule, die JMEM aufgebaut hat, zu der viele Kinder aus dem angrenzenden "Slum-Barrio Berlin" kommen. Zudem gibt es einiges weiteres geistliches Angebot für die Kinder, zu dem auch unser Team etwas betragen konnte.

So viele neue Eindrücke wieder! Ach, ich wünschte ich könnte wieder vielmehr unterwegs sein und vor allem länger draussen bleiben. Gut die Zeit wird kommen, wenn Dinge in Berlin gefestigt sind. Dafür haben wir andere draussen im Moment. Und werden hoffentlich noch viele senden können.

Dienstag, 28. Juli 2009

Teamzuwachs



Ja, unser Dienst wächst. Unser neuster Zuwachs ist aber ein wenig anders. Ja, er gehört zum Team, aber Mitarbeiter, wäre im Moment wohl übertrieben.
Baby Geissler ist da! Ein Junge mit dem Namen Levi! Trotz langer Geburt sind Mutter und Kind wohl auf und auch schon wieder zu Hause. Jetzt ordnen sich die Dinge erst mal neu!

Für mich war  2 Mal Nachtschicht dran, indem ich sie ins Krankenhaus gefahren habe. Beim ersten Mal war es noch nicht ganz soweit!

Montag, 27. Juli 2009

TLT



Trinitrotoluol (TNT), nach IUPAC-Nomenklatur 2-Methyl-1,3,5-trinitrobenzol ist ein Sprengstoff!
Die Sprengkraft von TNT wird zum Maßstab der Stärke von Bomben und anderen Sprengkörpern verwendet.

TLT bedeutet hingegen ...ist auch so eine Art Sprengstoff, ...
Teenager Leiterschafts- Training!

Und genau das hat mein Freund Ecki in Berlin angeleiert. Mehr oder weniger sogar im Rahmen und Namen von JMEM. Da kommt es ursprünglich her. Es ist so eine Art Mini-DTS. Über ein Jahr, jeden Monat ein Thema, mit Intensiv- Wochenenden bei denen ein Sprecher Input gibt. Ansonsten gibt es Hausaufgaben und Bücher zu lesen. Jeder Teenager hat in dieser Zeit auch einen Mentor, der ihn begleitet. Also, echt gute Sache!

Ich war zum letzten Wochenende eingeladen, über Berufung und Mission zu sprechen. Wir waren draussen in Brandenburg (Müncheberg, 1 Std. ausserhalb von Berlin), bei Eckis Mutter. Sie haben ein bisschen Grund auf dem einiges bestellt und angepflanzt wird (zudem die Bienen und die Imkerei).

Neben Grillen war natürlich auch so Zeit die Jugendlichen kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Wichtig war dabei, sie am Schluss nochmal herauszufordern! Es war eine gute Zeit, und wird höchstwahrscheinlich nächstes Jahr wieder angeboten! Danke Ecki und Team!

Ein großes "kleines Wunder"!



Die Honigbiene! Unglaublich, einfach nur abgefahren!
Ziemlich cool, dass ich einen Imker in meinem Freundeskreis habe. Immer wieder spannend dort hinzukommen und live zu sehen.
Wenn mein Freund Ecki erklärt, dann kannst Du ganze Lehren damit zusammenstellen.
Geniale Prinzipien, geistliche Wahrheiten, Veranschaulichung pur! Auch wenn die Bienen die große Arbeit tun, bleibt für den Imker noch genug zu tun! Abhängig von dem was blüht, werden die Völker gezielt ausgesetzt. Und dann wird gesammelt bis zum Umfallen. Begehrtes Süß!
Und wer hat nicht schon gestaunt über den Unterschied zwischen Akazien-, Tannen-, und Rapshonig! Genial! 
Gerne hätte ich noch Bilder gemacht, wie ich eine Wabe halte, die tolle Imkermaske aufhabe, oder ein Wabe nach Honig auskaue, ... Nächstes mal!

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Den Abflug machen!





Ha, unsere DTS ist raus! (Schon wieder nen Monat her, aber na gut, sollte mal erwähnt sein)
Nicht dass wir sie nicht gerne bei uns hatten und haben, aber es ist trotzdem ein gutes Gefühl, dass zumindest mal die Lehrzeit überstanden ist, und Aussenden macht auch Spass. Jetzt wird verstärkt umgesetzt, angewandt, benutzt, zielgerichtet gewirkt, oder wie man es sonst nennen will. 
Und sinnvoll, um seine Schäfchen schnell ausmachen zu können, oder auch von anderen als zusammengehörig empfunden ... ein Team T-shirt! Gerade so geschafft. Paar Tage vorher noch in den Druck gegeben (wird das gedruckt? Egal!)
Und so sieht es aus: 



Na, wer weiss, was es heisst? Drei Worte, kleiner Tip: Spanisch, steht im neuen Testament, die Dinge die da bleiben...? Natürlich weisst Du das! Und auch die Kreuzform bemerkt? Tja, raffiniert, wa?

Wer das noch nicht mitbekommen hat, das Team ist nach Nicaragua, und auch kurz Costa Rica!
Und es sei auch erwähnt: Ich habe das Vorrecht, sie zu besuchen. Der sogenannte pastorale Besuch! Ich hoffe, dass es nicht so pastoral wird, sondern viel mehr Action! Will natürlich voll mit aktiv sein. Vielleicht nochmal anschieben in Sachen "Raustreten" und "Mutig Sein".
Erzähle dann später mehr!

Sonntag, 21. Juni 2009

Kreativer Kopf und Passion

Teamkollege Helio, David C., Tobi

Berlin bekommt immer wieder mal einige gute Bands und Musiker aus der christlichen Szene. 
Durch das neue Gemeindezentrum von der "Gemeinde auf dem Weg", das 3000 Leute fassen kann, werden nun doch auch des Öfteren Events abgehalten. 
Mit Jeremy Camp auf Tour (falls den jemanden kennt), kam die ...
DC Band, oder auch David Crowder Band! 
Hauptsächlich bekannt durch die "Passion festivals" mit Chris Tomlin und Charlie Hall! Ich würde sagen, eines der angesagtesten Lobpreisevents, zumindest in den USA. Die CDs sind alle genial! David Crowder ist dabei der verrückte, kreative, ausgefallene Musiker. Sie verstehen einfach die Zuhörer mit einzubeziehen. Es ist so empfinde ich zumeist "gute Laune" Musik!

Was mich bei ihnen fasziniert hat, sie kamen nach ihrem Auftritt heraus, haben sich unter das Volk gemischt und mit Leuten gequatscht. Einfach auf dem Boden geblieben, nicht das Gefühl gebend, dass sie die superbekannten Megastars sind. 

Da ich früher so ein alter Konzertgänger (ich bin mit Petra, DC Talk, ... groß geworden) war, mache ich das heute einfach auch noch so ab und zu ganz gerne.  

Samstag, 20. Juni 2009

Herausforderung Spielen









Oder auch Einsatztraining! "Be prepared- sei vorbereitet!" ist ein Pfadfindermotto. Und das gilt sehr wohl für Teams von uns, die sich auf den Weg machen. Ein sehr guter Weg ist die Erlebnispädagogik, die ich studiert und praktiziert habe. Dies hat in JMEM Deutschland mittlerweilen starken Eingang gefunden. Durch meine gewonnene Erfahrung in Seilgärten und Niko-Missionsvorbereitungscamps, wollte ich dies natürlich auch bei uns in Berlin unbedingt einbringen. 
Es gilt, dass Team möglichst in simulierte Situationen zu bringen, bei der man ablesen (vor allem das Team selbst) kann, wie sich das Team oder die Individuen verhalten und agieren. Der Charakter, Stärken und Schwächen kommen dabei gut zum Vorschein. Augenmerk wird vor allem auf Teamwork, Kommunikation, Leiterschaft, Planung, Frustrationsgrenzen, usw. gerichtet.
Dazu eignen sich wiederum sehr gut die sogenannten "Problemlösungsspiele". Also das meiste geschieht auf spielerische Art und Weise, ist aber trotzdem so effektiv. Ich liebe es!
Auch dieses Mal, konnte das Team selbst erkennen, worin sie gut sind und wo es ihnen noch mangelt und sie mehr investieren müssen. Ansonsten kommt es auf dem Einsatz unter herausfordernden Umständen heraus: In einem Land, indem man Sprache, Essen, Kultur, Gewohnheiten und Klima nicht kennt. 
Ein Setting ohne möglichst viele Ablenkungen für das Training empfiehlt sich dabei. Ich wählte dafür den Stadtrand von Berlin mit seinen Wäldern und Wassern. Sein Gepäck dabei zu haben, draussen zu schlafen, all das gehört natürlich dazu. 
Das wichtigste: Wir hatten wir alle unseren Spass 
     

Was für ein politischer Tanz!?




Darüber musste ich nachdenken!
Geht es darum, dass der Bürger Interesse an der Politik gewinnt?!
Oder vielmehr der Politiker Interesse an dem Bürger?! 

Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident war bei uns im Sozialwerk und Gemeinde! Was für eine Ehre! Das Sportwissenschaftsinstitut, Bereich Soziologie (meinesgleichen, ha!), hat einen integrativen Thriathlon in unserem Stadtteil erdacht und geplant, bei dem jeder mitmachen kann und auch schaffen soll. Alle möglichen Einrichtungen und Initiativen wurden für das Projekt gewonnen, und Thierse als Schirmherr dazu. Nicht schlecht! Die Gemeinde und christlichen Sozialwerkräume, in dem sich auch der Kiezbeirat trifft, bot sich gut als Präsentationsort an. So kam es, dass sich alle möglichen Verantwortungsträger, inklusive der Bürgermeisterin unseres Bezirks Lichtenberg, bei uns einfanden. Und unsere Tanzwerkstadt wurde angefragt, als Vorführung zu tanzen. Cool!

Wie ist er so, der Thierse? Wie wird er ankommen? Mit Bodyguards und so? Man macht sich so seine Gedanken.  Am Schluss, alles recht harmlos. In einer Sackgasse, gegenüber von der Gemeinde, parkte sein Fahrer, er lief unauffällig hinüber, und auf einmal stand er auf der Vorterrasse und schaute durch das Fenster. Mit ein paar Kindern sprechend, fragte ich ihn, ob er wüsste, wo es reingeht. Aber der gute Mann, wollte nicht wirklich meine Hilfe. Aber anbieten kann man es ja!
Nette Ausführungen, viel Fachsprache und Konzeptvorstellungen waren dann als nächstes dran. Hört sich alles recht gut an (wenn man folgen kann).  Nachdem jeder mal dran war, spürte man doch auch Erleichterung, dass Getränke und ein Imbiss ein wenig lockere Atmosphäre mit sich brachte. Aus Platzgründen wurden, dann alle nach draussen gebeten, um die Kinder tanzen zu sehen. Aber... Thierse, als auch Bürgermeisterin, verabschiedeten sich in diesem Moment und verliessen unerhofft, den Ort des Geschehens wieder! Der Tanz war trotzdem cool, und viele andere Leute von Vereinen und Organisationen sahen es.  
Diese Leute haben soviele Treffen und Veranstaltungen. Ich glaube sie haben kein leichtes Leben. Es sei ihnen Verziehen! 
Aber er war hier draussen und hat unseren Kiez gesehen! Einen Menschenauflauf? Nein, ich glaube die wenigsten kümmert es, wenn Politiker vorbeikommen! 
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Die Wende





20 Jahre ist es her, seitdem die Mauer gefallen ist. 9. November 1989! Natürlich betrifft es nicht nur die Mauer in Berlin, sondern einen ganzen Grenzbereich, der mitten durch Europa lief, der sogenannte "eiserne Vorhang", und damit auch ganz Deutschland zerteilte.
Aber in Berlin bedeutet es einfach unglaublich viel, weil es sich so dramatisch auf engstem Raum abspielte. 
Und dazu gibt es eine große Ausstellung in Berlin (und wahrscheinlich nicht nur diese). Auf dem Alexanderplatz, ehemaliges Zentrum im Osten der Stadt, sind Tafeln, Wände, Monitore, Stände, Informationsmaterial, Karten, Bilder, etc. aufgebaut. Es ist sehr eindrücklich und gut gemacht, wie ich finde. Man kann den gesamten Werdegang, plus verschiedener anderer Problematiken gut nachvollziehen. 
20 Jahre, scheint so lange, aber doch so kurz!
Auf alle Fälle möchte ich feiern, was Gott getan hat! Es ist ein Wunder!
 

Samstag, 16. Mai 2009

Chaos Tage













...so wird der 1. Mai in Berlin genannt! Schon in der Vornacht durch die Walpurgisnacht eingeleitet. Dabei brennen manchmal schon Autos in Friedrichshain oder Kreuzberg.

Der Tag der Arbeit wird von allen möglichen Gruppen als politische Plattform genutzt. Du hast es bestimmt in den Medien mitbekommen. 
Bericht über letztes Jahr und weitere Erklärungen siehe Archiv: 16. Mai 2008

Dabei lief es dieses Jahr so ab, und wir mitten drin, um zu beten: 
1. Morgens und Mittags:
Es war zu spüren, dass dieses Jahr etwas Geistliches zurückkommen will, nachdem die ganzen letzten Jahre viel friedlicher abgelaufen sind. 
Morgens gab es ein Fest der NPD, mit geplantem Aufmarsch, in Köpenick. Eine Gegendemonstration hatte sich schnell organisiert: 
Ich bin mit 3 anderen von uns (und eine Handvoll anderer Christen) dort hingegangen, während der Rest des Teams und der Studenten am Open Air Gottesdienst in Kreuzberg teilnahmen.  Dort durfte zum einen Julian von uns für 10 Minuten sprechen, als auch unsere Kids von Tanzwerkstadt auftreten. Super Sache.
In Köpenick wäre es dabei fast 2x eskaliert. Einmal schon zu Anfang als die Autonomen am S-Bahnhof ankamen und von der Polizei kontrolliert worden. Zum anderen auf dem Anti -Nazi Demonstrationszug, als ein Mann einen Hitlergruss von einem Balkon zeigte. Sofort flogen Steine! Sofort kochte es hoch. Sofort ging die Polizei hinein! Ich bekam ein paar harte Ellbogen zu spüren.  Soviel Polizeipräsenz, soviel Angespannte Emotionen, soviel Gewaltbereitschaft! Man muss aufpassen, dass das Ganze kein Sensationscharakter bekommt. Unglaublich was da abgeht!

2. Nachmittags und Abends dann My(ai)fest in Kreuzberg! Um 18:00 Uhr dann die Hauptdemonstration gegen gesellschaftliche Probleme (soziale Ungerechtigkeit, Kapitalismus, Staatskontrolle, usw.), organisiert von linken Strömungen. Dabei der sog. Schwarze Block, extrem gewaltbereite Autonome, dieses Jahr so gross wie lange nicht mehr. 

Hier die Zusammenfassung von der Gebetskoordinatorin:

21.00 Uhr Die angekündigte Abschlusskundgebung der Revolutionärsdemo hat nicht stattgefunden. Der Truck fuhr ab, weil immer noch Steine flogen und Unbeteiligte getroffen wurden. Vorher kam noch die Ansage an die Teilnehmer, sich unkenntlich zu machen. Seitdem liefern sich die Autonomen Scharmützel mit der Polizei. Die hat die Skalitzer Straße inzwischen abgeriegelt. Plastik- und Glasflaschen fliegen, Pflastersteine werden ausgebuddelt. Viel Rennerei.

21:15 Uhr Die Steine fliegen weiter. Auffällig ist, dass unter den Krawallmachern hauptsächlich Autonome und Punks sind. Immer wieder stürmen uniformierte Trupps die Menge, nehmen Randalierer fest. Dabei setzen sie auch Reizgas ein. Von einer Musikbühne wird skandiert: "Wir lassen uns unsere Party nicht verderben." Schaulustige drängen zurück in die Adalbertstraße, wollen sich in Sicherheit bringen.

21:55 Uhr Zwischenfazit des Tagesspiegel-Reporters Frank Jansen: Mit ihrer rigiden Kleingruppentaktik schafft es die Polizei bisher gut, die Gewalt "abzuwürgen". Wenn sich ein Schwerpunkt bildet, stürmen die Beamten sofort "mit Gebrüll" hinein, versprühen Reizgas und greifen sich einige Leute heraus - oder auch nicht. Ziel ist offenbar vor allem, die Randalierer zu zerstreuen. Das Rondell am Kottbusser Tor ist zwar von Flaschen, Scherben und Steinen übersät, aber es konnten keine Barrikaden errichtet werden, haben keine Autos gebrannt.

23:10 Allerdings, berichtet Jansen, sehe man den Beamten - und Beamtinnen - die Belastung durchaus an. "Die sind ganz schön verschwitzt unterm Helm." Ins ganz Berlin waren an diesem Abend etwa 5000 Polizisten im Einsatz, darunter Unterstützungskräfte aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei.
Die Gewerkschaft der Polizei wertet aus: Der Einsatz war ein Desaster! Politische Einflussnahme vor und während des Einsatzes hat zu 479 verletzten Polizistinnen und Polizisten geführt. 
(...) Neu waren auch die brutalen Angriffe auf die ungeschützten Kolleginnen und Kollegen der „Anti-Konflikt-Teams“ und der Verkehrspolizei. Das war bis jetzt tabu. 
(...) Es sollen auch wirkungsvollere Brandsätze eingesetzt worden sein, deren technisch verbesserte Zündmechanismen ihre Wirkung deutlich verstärkten. Spätestens hier hört der „Spaß“ auf. 

Fast 300 Verhaftungen, 44 Haftbefehle, davon 4 wegen versuchtem Mord!
Man kann froh sein, dass noch keiner umgekommen ist! 

So etwas habe ich noch nicht gesehen. Zum einen schien es wie ein Spiel, Sureal, Zum anderen war es wie Krieg! Erschreckend wieviele Teenager, Mädels und Schaulustige dabei sind. 
Hauptsache gegen irgend etwas, gegen Staat, ohne Rücksicht auf Verluste. Unsere Leute haben sich viel Gedanken gemacht: Wo kommt dieser Hass, diese Frustration her? Warum gegen Polizei? Warum gegen Kapitalismus?

Ich war selbst fast einmal eingekesselt, als die Polizei vorrückte. Ich habe einem Polizisten gesagt, dass wir beten. Da sagte er: Willst Du mich verarschen? Er sei nicht zum Scherzen aufgelegt. Aber dann hat er es mir geglaubt.
Ich habe gesehen, wie Unschuldige von Plastersteinen getroffen wurden, und am Boden lagen.
Ich habe die Betrunkenen einfach so, in der vollen Öffentlichkeit, auf die Strasse schiffen sehen.
Ich habe die Angst in einigen Gesichtern der Polizisten gesehen.  





Aus dem Internet:

 


Nachdem es sich ein nur zeitweise wenig beruight hatte, kein Rennen und keine Panik mehr zu spüren war, und die Polizei die Kontrolle bekommen hat! (Hubschrauber in der Luft)
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Hey, was geht ab,... wir holen die Meisterschaft!






Oder ... Spitzenreiter, spitzenreiter, hey, hey!

Das sind Lieder und Schlachtrufe, die im Moment in Berlin bekannt sind. Hertha BSC, einer der Fussballclubs in Berlin, hat seit Jahrzehnten die Chance nach der Meisterschaft in der deutschen Bundesliga zu greifen. Noch 2 Spieltage und Berlin liegt nur einen Punkt hinter Bayern und Wolfsburg. Wer hätte das gedacht!
Seit ein paar Monaten gibt es jetzt auch einen christlichen Fanclub. Nicht schlecht! Ich will nicht darüber diskutieren, ob Fürbitte in Sachen Sport hilft oder nicht (haha). Aber Christen, die als Fans anders leben, als soviele, die nur angetrunken jubeln können, oder denen Fussball alles ist. 
Alles steht und fällt damit. Sie reisen mit ihrem Verein, geben alles was sie haben, Zeit, Emotionen, ...
Und wir? Einer unserer Studenten hat es in die Hand genommen, dass wir (fast geschlossen) zu einem Spiel gehen. Ein super Gemeinschaftserlebnis! Ich denke wir hatten alle Spass, selbst die, die nichts vom Fussball verstehen.
Seitdem Berlin soweit oben steht, sind alle restlichen Spiele ausverkauft. Und ein volles Olympiastadion ist schon sehr beeindruckend. 71.000 Zuschauer gegen Bochum, unglaublich!
Natürlich haben sie an diesem Tag gwonnen, 2:0, ha!
Zudem sind die Eisbären erneut deutscher Eishockeymeister geworden. Dies ist der alte Ostberlin Verein. 2 Spiele habe ich gesehen (eins mit meinen Eltern, oh ja!) 

Berlin erfährt Aufwind! Oft eine große Ermutigung, die Hoffnung mit sich bringt! Man siehe 1954, Nachkriegsdeutschland wird Fussballweltmeister, 1990 das vereinigte Deutschland gewinnt die Weltmeisterschaft - Wir sind ein Volk!

Die Gang



Das sind sie! Unsere ersten Studenten, der 1. DTS in Berlin (mit Mitarbeitern).
6 Studenten: 1 Amerikaner, 1 Schweizerin, 4 Deutsche! Dabei haben wir eine super Männerquote:
4 Männer, 2 Frauen. Gewöhnlich ist es anders herum auf anderen DTSs. 2/3 Frauen, manchmal sogar mehr, 3/4. Natürlich sind wir stolz auf alle! 
In der 3. Woche ging es für 1 Woche nach Herrnhut, meine alte Wirkungsstätte auf eine sogenannte DNA Konferenz von JMEM Europa. Dort ging es um die Werte, die Geschichte und die Grundpfeiler von Jugend mit einer Mission. Und wer besser kann darüber sprechen, als die Gründer. So hatten unsere Studenten gleich das Privileg, Loren und Darlene Cunningham, sowie andere 1. Generation Leiter , zu hören.

Mittlerweile ist die 6. Woche (die Hälfte der Lehrphase) vorüber. Nächste Woche werde ich lehren. Und zwar über die Kosten von Jüngerschaft, oder auch "Rechte aufgeben"!

Das Gute ist, dass auf einer DTS viele Sprecher aus dem Inland und Ausland kommen. Und insgesamt verbreitet es eine generelle Atmosphäre der Jüngerschaft, viele andere profitieren davon. Somit kommt viel Leben herein. Und hoffentlich geht schon bald viel Leben hinaus.
Es steht nun fest, unsere DTS wird nach Nicaragua auf Einsatz gehen. Es gibt interessante Zusammenhänge: Die DTS Studenten wohnen in der Sandinostrasse, der erste Revolutionär und Guerilla von Nicaragua. Ausserdem gibt es einen Slum dort, der den Namen Berlin trägt:
NAch einem Erdbeben, haben Hilfskräfte aus Berlin dort geholfen. Aus Dankbarkeit wurde der Slum dann so benannt.

Sonntag, 3. Mai 2009

Mit ihm gekreuzigt, mit ihm auferstanden





Unsere Dts lief gerade eine Woche, da sind wir alle, Mitarbeiter, Studenten und die Jugendkirche auf eine Osterfreizeit gefahren. Ein bisschen ausserhalb von Berlin, in Brandenburg, wo sehr viele schöne Seen sind, waren wir in einem Heim der Stadtmission untergebracht. Nur 200 m bis zum Wasser. Zum Baden zwar noch zu kalt, aber zum Bootfahren und zum Taufen ok. 
2 weitere Jugendliche aus unserer Nachbarschaft, die wir nun auch schon länger begleiten und jüngern, wollten sich taufen lassen. Kevin und seine Schwester Patricia. Schon vor 1 1/2 Jahren hatten wir ihren älteren Bruder Patrick getauft, der im Moment aber nicht wirklich mit Gott geht und nun beim Bund ist.
Kevin ist bei fast allen unseren Aktionen dabei. Er ist in der Tanzwerkstatt und gibt mittlerweile mit Workshops. (Die letzten Auftritte waren im Märkischen Viertel in der Apostel Petrus Gemeinde mit zum Teil auch Kindern mit muslimischem Hintergrund, dann 5 Tage Chemnitz, Go Camp der Kings Kids im Osten Deutschlands, wie auch ein Auftritt beim Open Air Gebetsgottesdienst für ein friedliches Kreuzberg am 1. Mai).
Es ist genial zu erleben, wie sie sich entwickeln und wie Gott sie verändert!


Die Schäfchen im Trockenen

Blick rüber auf die Gemeinde


Direkt über der Gastwirtschaft





2 Wochen bevor unsere DTS losgehen sollte, hatten wir immer noch keine Unterkunft für unsere Studenten. Ja, hört sich typisch JMEM an, aber auch typisch Gott. Weil wir dann eine Wohnung bekommen haben, die einfach die beste Lösung ist. Wir hatten sie mal im Internet entdeckt, aber danach war sie wieder raus. Nach wochenlangem Suchen und Besichtigen von anderen Wohnungen war sie auf einmal wieder verfügbar. Gegen alle Bedenken, sie als JMEM zu mieten und zugesprochen zu bekommen, haben wir sie dann doch recht schnell von der Wohnbaugesellschaft bekommen. Durch einige Mängel bei der Renovierung, haben wir sogar den ersten Monat mietfrei. Bei unserem knappen Budget einfach genial. Das sie direkt über einer Kneipe ist, hat uns bisher wenig gestört.

Mittlerweile wohnen alle 6 Studenten und ein Mitarbeiter, wie auch immer wieder Gäste darin.
Natürlich hatten wir fast gar nichts, womit wir die Wohnung füllen konnten. Aber fast alles haben wir von anderen weitergegeben bekommen. Nur die Stockbetten und einige andere keine Dinge mussten wir kaufen.

Es ist immer wieder gut zu sehen, wie sich etwas aus dem Nichts entwickelt, oder wie sich eine leere Wohnung nur durch Spenden und Geschenke füllt.
Also müssen die Studenten doch nicht unseren Obdachlosendienst pionieren und unter Brücken schlafen!

Mittwoch, 11. März 2009

Tragwerk


... so heisst die Jugendkirche, der Gemeinde mit der wir stark zusammenarbeiten und um die wir auch herum wohnen. Unser Bemühen war es die Jugendlichen aus unserem Viertel, die sich über  das letzte Jahr bekehrt hatten, dort mit anzudocken. Aber das klappte aus verschiedenen Gründen nicht. Ein Grund war, dass da ganz unterschiedliche Hintergründe auf einander prallten, zum anderen aber auch, weil die Jugendkirche irgendwie nicht so aus dem Tritt gekommen ist. Durch Weggänge und Leiterschaftswechsel wurden wir gefragt, ob wir nicht die Leitung übernehmen könnten, um Richtung hineinzubringen. Und einer aus unserem Team hat genau das getan. 
Durch mehr Gemeinschaft und anderem Angebot versuchen wir nun, Leben hineinzubringen. Zum Beispiel wird weit vor dem Gottesdienst schon aufgemacht und Essen zum günstigen Preis angeboten.
Auch eine Neugestaltung des Raumes wurde vorgenommen! 

Wir sitzen alle in einem Boot



Anfang Februar hatten wir 2 JMEM Konferenzen in Berlin. Zum einen das ELF, Europäisches Leiterforum und die zum aller ersten Mal durchgeführte YWAM City Konferenz. 

Wir hatten dem europäischen Leiter 2 Veranstaltungsorte vorgeschlagen. Er entschied sich für ...das Boot! Aus dem einfachen Grunde, da JMEM international wieder ganz neu die Bootvision beleben möchte, d.h. Einsatzschiffe, die auf verschiedenen Meeren, Flüssen oder zwischen Inseln verkehren. 

Das Boot mit dem Namen Eastern Comfort, ist auch sonst als Gästehaus oder Hostel betrieben. Es ist wunderbar ausgebaut, jedes Zimmer hat eigenes Bad mit Dusche. Wir hatten das Boot dann voll gebucht, zusätzlich einer Lounge auf dem Oberdeck, die als Versammlungsraum diente.  Das Hostelboot befindet sich an einem super interessantem Ort. Es liegt auf der Spree, direkt neben der East Gallery (längster  noch stehender Abschnitt der ehemaligen Mauer), also quasi auf der Grenze von Ost und West. Noch dazu eingerahmt von der malerischen Oberbaumbrücke, die irgendwie an russischen Kremlstil erinnert. Na und von dort sieht man auch gut den Fernsehturm, als auch die neue o2 Arena, in der großer Künstler und Sportteams auftreten. Also, mitten drin im geschehen. Ein besseres urbanes Umfeld kann man sich für eine Citykonferenz gar nicht wünschen. 

Für uns als Team war es schon jede Menge Arbeit, aber auch ein Privileg, als ein neuer Standort Gastgeber zu sein. 
Insgesamt eine tolle Zeit, in der wir viele JMEM Leiter aus Europa treffen konnten (70 an der Zahl), und auch viele andere JMEMer die in europäischen Städten aktiv sind. Ziel davon war mehr vernetzt zu sein, besser wissen was läuft und zusammen zu arbeiten.

Nur schade, dass wir mit dem Boot nicht fahren konnten! Und trotzdem wir sassen alle in einem Boot!

Montag, 9. März 2009

Aussergewöhnliches

Wenn man unterwegs ist, dann gibt es vieles Neues, Unbekanntes, Berühmtes oder Interessantes zu entdecken. Einiges kann man gar nicht übersehen, Anderes muss man bewusst suchen! Auf einiges stößt man zufällig. Hier eine kleine Auswahl aus dem Nordwesten der USA!





Treibholz auf Whidbey Island/Washington

Habt keine Angst Jungs und Mädels! Ich bin ein Mönchfisch!

Erstes Starbucks Cafe in Seattle/Washington


 
Silver Falls nahe Salem/Oregon

Sonntag, 8. März 2009

Pamper Pole



So heisst der Pfahl den man im Rahmen eines Seilgartens besteigen kann. Die Herausforderung ist dabei, oben angekommen, sich aufrecht hinzustellen und dann (natürlich gesichert) abzuspringen. Dieser ist auch Bestandteil in Hainichen auf dem JMEM Zentrum. Dabei hatte ich nicht die Gelegenheit gehabt, ihn zu bezwingen, da er fertiggestellt wurde, als ich schon nach Berlin gezogen war. Somit war die Segnung im November dort auch gleich die Chance für mich, alle neuen Elemente auszuprobieren. Cool!

Ein anderes Spasselement auf einem Seilgarten ist eine Giant Swing (Riesenschaukel). Nach ca. 2 1/2 Jahren hatte ich das Vergnügen diese neu zu erleben, und zwar auf dem Seilgarten bei YWAM Salem/Oregon. Und zwar mit meiner Freundin zusammen. Cool!

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Noah (noch ohne Arche)



Anfang November war ich auf das JMEM Zentrum Hainichen eingeladen, um bei einer Kindersegnung dabei zu sein. Und zwar von meinem Patenkind Noah Ritter! (Vorgeschichte, siehe Blogeintrag: Okt. 07, der liebe Onkel!) 
Dabei bin ich nicht der einzige Pate, sondern die Eltern haben gleich einen ganzen Stab zusammengestellt. Ich durfte eine kleine Ansprache über das Bibelwort zu Noah in der Bibel geben. (1. Mose 6,9: Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten, er wandelte mit Gott).
Es war eine tolle Feier!

Nachtrag zu letztem Jahr - Estland



In den Herbstferien sind wir als fast ganzes Team nach Estland gefahren. Für mich das 2. Mal, aber diesmal auf dem Landweg (Polen, Litauen, Lettland, Estland). Das Ziel war, als Team gemeinsam unterwegs zu sein, und zudem Jugendliche mitzunehmen, damit sie Teamatmosphäre schnuppern, uns persönlich beobachten können und auch mehr als nur ihren Kiez sehen. (Zudem bietet sich die Möglichkeit JMEM Estland zu gründen).

Es war eine klasse Zeit. Wir hatten viel Spass! Am besten aber, dass 2 weitere Jungs, die mit uns waren, von Gott berührt wurden. Mit ihnen führe ich jetzt Taufgespräche.

Wir haben an 3 Nachmittagen in einem nahgelegenen Jugend- und Kinderclub Programm gestaltet. Es gab Sport und Spiel, Tanzworkshop, kleine Vorführungen, usw. Für mich war es auch schon das 2. Mal. Viele Kinder konnten sich an mich erinnern und unter den älteren Jungs habe ich schon mehr oder weniger Freunde gewonnen. Einer von ihnen, Rasmus, ist sehr offen für Gott. Er hat eine klasse Ausstrahlung und einen guten Geist. Er hält die Kinder in der Siedlung zusammen und ist ein Friedensstifter unter ihnen. Ich wünsche mir, dass er, wenn er fertig mit der Schule ist, zu uns auf die Jüngerschaftsschule kommen wird. 

Kostbare estnische Kinder, für die Gott einen Plan und eine Berufung hat!
Und wir, wir werden an der Liebe erkannt, sagt Jesus. Wir hatten das Gefühl, dass es uns dort gut gelungen ist!
 
Rasmus (hinten)



Erik führt Zaubertricks vor

Samstag, 7. März 2009

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Da ja meine Digitalkamera im letzten Jahr abgesoffen ist, konnte ich lange keine Bilder machen.
Und ein Blog ohne Bilder ist eigentlich ziemlich langweilig, oder? So hat meine Motivation echt gefehlt. Aber... endlich... ich habe ein neue Kamera. Nichts hochwertiges, aber es reicht, um wieder einige Schnappschüsse ins Netz zu stellen! Also, weiter geht´s! Mein Blog soll neu belebt werden.

Den gibt es, um einfach über meinen Rundbrief hinaus, viel mehr kleine Erfahrungen, Erlebnisse, Berichte und Eindrücke aus meinem Alltags- und Dienstleben weiterzugeben.

Montag, 10. November 2008

Eine andere Mauer







Das es Unruhen und Konfessionskämpfe mit politischem Hintergrund in Nordirland gab und gibt, war mir relativ bekannt. Aber das es eine Mauer (auch "peace line" genannt) in Belfast gibt, die die Stadt teilt, das hatte ich nicht wirklich im Detail gewusst (Die Mauer ist in manchen Abschnitten sehr hoch, dass keine Molotowcocktails rüber geschmissen werden können). Somit bekam diese Stadt mein ganz besonderes Interesse. Als Berliner wird man da eher sensibel für. Zugleich hängt es aber dann auch mit meiner Vision zusammen. In einer Stadt zu leben, in der die Mauer gefallen ist, kann und muss bedeuten, dass es auch eine Botschaft trägt für die Orte an denen trennende Mauern noch existieren. Vor allem der Unterschied "trennende" und "schützende" Mauern ist mir irgendwie mehr aufgegangen. Dabei kann eine Mauer aber auch beide Dimensionen in sich tragen. Natürlich sind die Gründe in der Vergangenheit zu finden, warum es zu einer Mauer geführt hat. 

Nun, ich bin dann aus starkem Interesse, diesen Sommer in meiner "sogenannten" Sommerpause durch Großbritannien getingelt. Allerdings mit dem Ziel nach Belfast zu kommen. Das interessante dabei ist, dass die JMEMer in Belfast einen Versöhnungsauftrag inne haben, den sie in der Stadt selbst ausleben, aber auch andere Orte gehen, die von Konflikt gekennzeichnet sind (Libanon, Gaza-Streifen, Ruanda und Burundi, Südafrika, etc.).
Für mich gab es da viel zu lernen. 

Dabei habe ich dann gleich an meinem ersten Tag die Erfahrung gemacht, unwissend durch eines der Tore zu schreiten, das zur "peaceline" gehört. Am 2. Tag habe ich dann einen Marsch der Protestanten gesehen. Mit ihren Flöten, Trommeln und Uniformen, kommt das schon ganz schön spektakulär rüber. Es ist aber auch ein bisschen einschüchternd, weil es schon auch eine kleine Machtdemonstration ist. Dabei stehen überall die gepanzerten und vergitterten "Crimestopper" Jeeps. Man spürt die Härte, der involvierten Personen im Zug!

Das Lied "Zombie" von den "Cranberries" über die Situation in den Köpfen der Menschen dort, ist weltbekannt geworden. Im Moment geht ein anderes Lied um die Welt (in christlichen Kreisen). Es ist von einer kleinen unbekannten christlichen Band aus Belfast geschrieben worden: "Bluetree"! Chris Tomlin singt es auf großen Events: "God of this City". Dabei ist es eigentlich in Pattaya, Thailand in der Rotlichtszene auf Missionseinsatz geschrieben worden. 

Es heisst in einer wiederkehrenden Zeile: " Greater things are yet to come, greater things are yet to be done, in this city!
Dieses Lied steht prophetisch für die Städte dieser Welt! Es spricht über Gottes Absichten. Und die werden durchkommen in Berlin, aber auch in Belfast. 


Donnerstag, 7. August 2008

Aloha in Berlin! Hawaii Team















Für uns zum ersten Mal ein größeres Team. Die 50 Leute konnten wir nicht mehr so einfach bei uns in der Gemeinde, neben der wir wohnen unterbringen. Durch die Ferien konnten sie gut in der christlichen Schule untergebracht werden. 
Das Team ist eine Schule für "darstellende Kunst" im Rahmen der Universität der Nationen von JMEM und sehr professionell. Sie touren durch Europa und sind vorher schon jeweils für eine Woche in Marokko, Spanien und Frankreich gewesen. Nach Deutschland geht es noch nach Tschechien und England. 

Sie haben ein Programm einstudiert, das über ein einhalb Stunden geht.  Auf dem Flyer haben sie es so angepriesen: "Heartbridge"
Die klassische Geschichte einer Vater-Sohn Beziehung umgesetzt in eine moderne Tanz-Theater Produktion mit unterschiedlichen Tanzstilen. Von Hip Hop, Breakdance, Ballett bis hin zu spanischem und koreanischen Tanz.

Wir haben ihnen jeden Tag eine Aufführung organsiert. Dabei waren wir in einem Stadtkloster im angesagten Viertel Prenzlauer Berg, in einem Park (open air), wo Junkies und Obdachlose rumhängen, in der Gemeinde in unserem Viertel, usw. 
Dazu liessen sich jetzt viele Geschichten erzählen. Einige kurz angerissen:
Ein Pärchen liebte die Show so sehr, dass sie jeden Abend wiederkamen.
Der Pastor unserer Gemeinde sagte, dass noch nie soviele Nichtbekehrte im Haus waren, wie an diesem Abend (bis zu 150, unsere Kids, ihre Freunde und viele andere). 
Uns war wichtig, dass wir nicht nur die Christen unterhalten, sondern wirklich Nichtgläubige berühren. Das Gleichnis verlorener Sohn ist dabei perfekt und hat genau in den Park gepasst. 
Bei jeder Veranstaltung gab es "Standing Ovations" und totale Feierstimmung! Das Stück vermittelt einen guten Eindruck vom Himmel mit all den verschiedenen kulturellen Elementen. Die Gruppe hat echt ein Feuerwerk angezündet!   

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Texas Team




Ein Team von JMEM Tyler Texas war mit uns für eine Woche. Mit ihnen sind wir hauptsächlich auf verschiedene Plätze in der Stadt gegangen, wo sie meist ein kurzes Theaterstück aufgeführt haben. Coole Truppe! (Geleitet von einem Deutschen, den ich schon 2004 in Griechenland zu den olympischen Spielen gesehen habe). 


Summer2go





... war und ist eine Initiative, die dieses Jahr in Berlin gestartet wurde. Ein Aufruf an die Christen und Gemeinden, das Evangelium zu den Menschen zu bringen und loszugehen, raus aus den Gemeindegebäuden, auf die Strassen, Plätze, zu den Hecken und Zäunen. Dabei gab es viele verschiedene Aktionen, klein und groß. Viele verschiedene Gemeinden beteiligten sich daran und die Zusammenarbeit von vielen verschiedenen Gruppen war gefragt. Wir als JMEM Berlin haben uns voll mit hineingegeben. Zum einen halfen wir bei vielen Aktionen aus, und hatten aber auch selbst einige Einsatzteams am Start. Das ist das begeisternde an JMEM weltweit, dass immer irgendwelche Teams oder DTS Schulen unterwegs sind. Wir hatten Teams und Leute aus Texas, Hawaii, Brasilien, England, und auch von anderen deutschen Zentren. 

Einer der Höhepunkte war eine Tour von 100 jungen Evangelisten aus ganz Deutschland, die durch die größten Städte tourten und in Berlin starteten. Zu der Zeit hatten wir gerade unser Hawaii Team da, mit 50 Leuten einer "darstellenden Kunst" Schule in JMEM. Da haben wir es richtig krachen lassen mit über 150 aktiven Leuten auf öffentlichen Plätzen. Es war einfach nur genial!

Diesen Sommer haben wir nicht mal Teams eingeladen. Stell Dir vor, was passiert, wenn wir dies nächstes Jahr tun und Teams aus aller Welt kommen und zur gleichen Zeit wirbeln. Summer2go geht weiter! 

"Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist die Kraft Gottes, die selig macht, alle die daran glauben!" Römer 1, 16

Jump





Der große Auftritt! Wir sind mit unseren Kids aus unserem Viertel zu dem stadtweiten Gottesdienst von vielen verschiedenen Jugendgruppen aus Berlin gefahren. Es gab den Nachmittag über schon viele verschiedene Aktivitäten: von Sporttunier bis zu 20 Workshops sollte für jeden was dabei sein. 5 von den 20 Workshops wurden von uns als JMEM angeboten. Natürlich durfte Hip Hop mit Ana Paula nicht fehlen. Und der war auch gut besucht: 30 Teilnehmer. Am Abend vor Programmbeginn durfte dann Erlerntes vorgeführt werden und das kam dann richtig gut! Mit so vielen Jugendlichen wirkt das auch gleich anders. Für unsere Kids natürlich ein Highlight und hoffentlich unvergessliches Erlebnis!

Dienstag, 15. Juli 2008

Luftbrücke und Rosinenbomber


Du hast es bestimmt irgendwie in den Nachrichten mitbekommen: Gedenken 60 Jahre nach der Luftbrücke! Dabei wurde der Westteil der Stadt nach russischer Blockade ca. 1 Jahr aus der Luft versorgt. Neben aller Nahrung wurde selbst die Kohle, zum Heizen im Winter eingeflogen. Es ist beispiellos in der Geschichte und ein Phänomen in der Berliner Geschichte. Ja, ich habe davon gewusst. Und in Frankfurt steht die andere Forke zum Gedächtnis. Aber es ist etwas anderes es hier in Berlin. Es ist berührend mit Zeitzeugen zu reden und zu sehen, was es ihnen bedeutet, und wie tief das geht!
Zum anderen kam letztes Jahr ein weiterer amerikanischer Missionar in die Stadt, zu dem diese Geschichte im starken Masse gesprochen hat. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, eine geistliche Luftbrücke für Berlin zu errichten und jede mögliche geistliche Hilfe und Versorgung in die Stadt zu holen. Allein diesen Sommer hat er 5 verschiedene Teams, die in die Stadt kommen.  
Wir sind mit ihm befreundet und arbeiten zusammen. Denn seine Vision spricht uns voll aus dem Herzen. 

Brot und Spiele






Darum ging es viel bei unserem ersten Kings Kids Freundestag, zu dem wir im Viertel eingeladen haben. Natürlich gab es noch mehr als Brot und Spiele. Wir haben ein Thema gehabt und auch gesungen. Aber Action ist schon etwas, was geboten werden muss, denn die Kinder können selten länger als 10 Minuten still sitzen. Somit hatten wir auch mehrere verschiedene Workshops!
Und bei heissem Wetter gab es auch viel Möglichkeiten der Abkühlung mit Wasser.  Zum Beispiel Wasserbombenvolleyball (jeweils 2 Leute mit Handtuch, mehrere Pärchen in der Mannschaft, Wasserbombe musste mit Handtuch geschleudert und gefangen werden). Dann gab es Schmierseifenplane, Wasserpistolen, Wasserschlacht, usw. 
Es war ein klasse Tag!  

Im Zentrum

In Berlin entdeckt:
1. Ich liebe dieses Bild, da es so cool auf Jesus umgedeutet werden kann.
Jesus, das Zentrum und die Mitte, von allem. Und Golgatha, der Kreuzberg, der größte Sieg der Geschichte! Eigentlich müsste nur noch Jesus auf diesem Pfosten stehen und ein Pfeil noch oben. Dann wäre die Beschilderung perfekt und keiner kann sich mehr verfahren.

2. Normal bin ich nicht so der Fan, von Kreuzen und Jesus´en in irgendwelchen Kirchen. Mir ist es wichtiger, dass er lebendig ist und vor allem nicht nur in Kirchgebäuden zu finden ist. Trotzdem finde ich, dass es ziemlich gut kommt in der Gedächtniskirche auf dem Ku´damm!


Pack die Badehose ein...!








Mitte Mai sind wir mit einer Horde von Kindern und Jugendlichen aus unserem Viertel auf Freizeit gefahren. Es ging nach Storkow (Brandenburg), 40 km weg, am See gelegen. Wir waren in einem CVJM Heim untergebracht, wobei das Gelände direkt am See liegt und man sich auch Boote ausleihen kann. Es tut richtig gut, wenn man als Städter mal rauskommt, und dann noch dazu bemerkt, dass es echt geniale und zudem noch viele Seen um Berlin herum gibt!
Die Freizeit war sehr ereignisreich! Insgesamt sehr anstrengend, aber auch geistlich sehr gesegnet, da wir einen weiteren Durchbruch unter den Kindern erleben durften (ausführlicher in meinem Rundbrief). Sogar eine Taufe war dabei.
Hier jetzt aber noch ein paar Bilder und Eindrücke! (Bevor ich dann meine Kamera, leider beim Baden im See versenkt habe, sehr ärgerlich! Und es war eine gute Kamera, die ich von Freunden und Unterstützern zu meinem 30. Geburtstag geschenkt bekommen habe.) 



tschlaaaaand!


"Auf geht´s Deutschland schieß ein Tor", war auch der Schlachtruf bei uns im Team im Juni.
Und selbst alle unsere Mitarbeiter aus dem Ausland, haben für uns mitgefiebert und sich voll mit Deutschland identifiziert. Für sie war es ein unglaubliches Erlebnis. Die Strassen voll Leute, überall Fahnen und schwarz, rot, goldene Farben zu sehen. 
Während dieser Zeit in Berlin gewesen zu sein, war schon besonders: Fanmeile, Teamempfang, 200.000 oder mehr Türken. Und das war das unglaublichste diesmal: Keine Schlägereien und Kämpfe zwischen Türken und Deutschen. Wenn das freisetzende Moment bei der WM 2006 war, dass Fahnen und Nationalfarben normal sind, so ist es diesmal Türken und Deutsche, die sich näher gekommen sind. Für uns in Berlin sehr wichtig (und für viele andere Orte in Deutschland auch). Ich denke, Gott hat das ganze inszeniert und ist da am Wirken. 

 

Freitag, 23. Mai 2008

Die Zocker

Was bin ich froh, dass ich nicht der einzige Spieler im Team bin. Es gibt noch einige die genauso Strategie und Wettbewerb lieben. Somit muss ich das gar nicht mal unbedingt anleiern. 
Dabei gibt es immer so bestimmte Phasen für bestimmte Spiele, wo die Herausforderung steht den anderen zu schlagen, ha!
Hier Bilder, wie es zu gehen kann, an einem der besagten Spielenachmittage. Wir haben dabei immer sehr viel Spass!


So sieht dann das Spielbrett aus, wenn nur noch eine Farbe da ist: Meine! Ha! 


Freitag, 16. Mai 2008

Chaos Tage

... unter diesem Namen sind die Tage um den 1. Mai in Berlin berühmt berüchtigt geworden.

Die linke (und auch rechte) Szene veranstaltet Demonstrationen, bei denen es zu den heftigsten Zusammenstössen kommt und größstes Polizeiaufgebot von Nöten ist. Dabei lässt sich danach schwer feststellen, wer eigentlich wen provoziert hat: Rechts? Links? Polizei? Fakt ist, dass es viele drauf anlegen! Es kommt regelrecht zu Strassenschlachten. Autos brennen, Schaufenster sind eingeschmissen, Steine fliegen, ... die Sachschäden sind hoch! Insgesamt entlädt sich ein enormes Aggressionspotential, das durch Enttäuschung, Bitterkeit und Frust genährt ist!

Seit ein paar Jahren haben die Christen ganz speziell angefangen dafür zu beten. 

Und?... Über Jahre sind die Ausschreitungen deutlich zurückgegangen, was beweist, dass es einen Zusammenhang gibt! Dabei gab es dieses Jahr auch einen Open Air Gottesdienst im Rahmen des offiziellen Strassenfestes mitten in Kreuzberg, wo sich das meiste des Ganzen abspielt. Es ist ein gutes Gefühl, wenn Christen öffentlich zusammenkommen, ein klares Bekenntnis ablegen und merklich die geistliche Atmosphäre beeinflussen. Wir wollten als Team unbedingt dabeisein und über die Dynamiken der Stadt lernen.

Dabei gab es natürlich viel interessantes zu beobachten!





YWAM City Conference

Ende Mai hatte ich das Vorrecht an der amerikanischen JMEM Städtekonferenz teilzunehmen, die in Vancouver BC, Kanada abgehalten wurde. Alle Zentren von JMEM die sich in einer Stadt befinden oder eine Vision für ihre Stadt haben kamen zusammen und versammelten sich in eine Kirche mitten in Downtown.
Dabei war es einfach gut Verbindungen aufzubauen und zu lernen von all dem, was schon am laufen ist.

Der Sprecher war ein erfahrener Mann, der selbst Jahrzehnte in schwierigen innerstädtischen Stadtvierteln wohnte, und die Theologie über Städte massgeblich über die letzten 30 Jahre geprägt hat. Sein Spruch nach jeder Predigt war:

To God be the glory,
To the earth be peace,
To YWAM be courage,
To the Cities be Hope!

Am Ende der Konferenz haben wir alle eine Erklärung unterzeichnet, die uns in die Verpflichtung nimmt an unseren Zielen festzuhalten! Es war ein feierlicher Moment von Bedeutung!

Da ein Netzwerk für Städtezentren noch nicht in Europa existiert, ist es Ziel, dies so schnell wie möglich zu initiieren und aufzubauen. Die internationalen Leiter stellen sich dabei voll hinter uns und wollen uns in Berlin und Europa stärken.

Es war eine sehr lohnende Erfahrung, lehrreiche Zeit und große Ermutigung für den Weg, den ich eingeschlagen habe! Es hat sich voll gelohnt!


Salem 101

Das derzeit höchste Gebäude der Welt heißt Taipeh 101 (bin ich schon gewesen). Warum? Weil es 101 Stockwerke hat. Der höchste Baum den ich bestiegen habe ist 101 Feet (ca. 30 Meter) hoch und heißt bei mir jetzt mit Spitznamen Salem 101. Er steht auf dem Gelände des Seilgarten von JMEM Salem in Oregon/USA. Dort habe ich 2006 im Sommer für eine gewisse Zeit mitgearbeitet. Ende April hatte ich das Vorrecht dort nochmal einen Besuch abzustatten, da ich nach Vancouver BC zu einer Konferenz von JMEM geflogen bin, und es sich gut verbinden liess. Ich habe gute alte Freunde wiedergetroffen, aber es mir auch nicht nehmen lassen, die neue Herausforderung anzunehmen. Man hat einen super coolen Ausblick aus der Baumkrone! (Noch zu erwähnen ist, dass es während meiner Besteigung geschneit hat, aber aufhörte als ich oben war)




Mittwoch, 9. April 2008

Ein Bundestag

Wir haben einfach mal einen Bundestag auf dem Bundestag gemacht! Das heißt wir haben einen Bund mit Gott und der Stadt auf dem Dach des deutschen Parlamentes (Reichstag) geschlossen, oder anders gesagt eine sehr gute Gebetszeit dort gehabt! Ich denke es ist den meisten bekannt, dass der deutsche Reichstag eine Aussichtsplattform für Touristen auf dem Dach hat. Ich denke, vielleicht das einzige Parlament weltweit, wo so etwas möglich ist. Es ist schon komisch, wenn man sich bewußt macht, dass unter einem gerade wichtige Entscheidungen für das Land getroffen werden. Und mal ganz abgesehen von der Sicherheit (die natürlich schon gut ist).

Manchmal ist es einfach dran, rauszukommen, weiter die Stadt zu entdecken (vor allem auch die neuen Teammitglieder). Und so läßt es sich dann gut verbinden, wenn wir einfach alle losziehen, unsere Gebetszeit wo anders haben, und dabei auch so eine gute Zeit haben in Gemeinschaft.
Und der Tag war dafür wie geschaffen: Sonnenschein und eine gute Aussicht! Hier ein paar Eindrücke!





Sonntag, 6. April 2008

Machet die Tore weit...

und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! (Ps. 24,7)
Einige von vielen bewundernswerten Türen in Tallinn (Estland)





Estland Impressionen





Tallinn






... ist die Hauptstadt von Estland, mit ca. 300.000 Einwohnern, einst Hansestadt, und hat eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt. Die Vororte und Randbezirke sind natürlich von Plattenbauten gekennzeichnet.

Durch die Strassen laufend, hätte mich fast ein vom schmelzenden Schnee sich lösendes Schneebrett, das vom Dach auf die Strasse klatschte, voll getroffen. Einen Meter vor mir schlug es ein.
Hier ein paar Eindrücke ...

Spytrip

Bilder: 1. Rakvere, Kleinstadt, 16.000 Einwohner; 2. Alte dänische Burg aus dem 13. Jahrhundert

Ende März war ich 9 Tage in Estland. In der Christusgemeinde (in Hohenschönhausen-HSH) ist ein Ehepaar, das ein kleineres Missionswerk leitet: "Go east". Zum einen initiieren sie viel Versöhnung zwischen Tschechen und Deutschen (er selbst ist Tscheche), zum anderen leiten sie schon seit 10 Jahren Einsätze nach Estland. Paul, der Leiter, hat großes Interesse, dass wir als JMEM uns einbringen und beteiligen. Dazu habe ich ihm gesagt, dass ich das ganze erstmal sehen muss.

So kam es dann, dass ich mit 5 weiteren Deutschen und 5 Tschechen in einem Team loszog! Dies fand ich als ganz besondere Bereicherung. Es war sehr bereichernd mal mit einer ganz anderen Nationalität zusammenzuarbeiten. Es hat sehr viel Freude gemacht.

Wir trafen uns mit verschiedenen Leuten und Leitern. Haben der örtlichen Gemeinde gedient und sie ermutigt. Zudem haben wir auch Dienst an Kindern, in einer Plattenbausiedlung und in dem Dorf wo wir wohnten, getan. Für mich war es entspannend mal nicht verantwortlich zu sein, sondern einfach nur umzusetzen.

Estland, das nördlichste Land der baltischen Staaten, ganz nah zu Finnland, ist flächenmäßig recht klein und hat eine ungefähre Einwohnerzahl von 3 Millionen. Das Land hat sich 91 von der Sowjetunion gelöst und ist gerade in die EU mit aufgenommen worden. Es gibt auch einen Teil der Geschichte der deutsche Spuren aufweist. Die Nachfahren der Ordensritter bildeten über Jahrhunderte die Oberschicht (und benutzen Esten als oftmals als Sklaven). So hat sich der Begriff "Baltendeutschen" etabliert. Zum anderen sind Herrnhuter Brüder gekommen und haben eine Erweckung auf der Insel Saaremaa erlebt.
In der Zeit dort haben wir nochmal einen starken Wintereinbruch erlebt. Fast einen Tag lang ist der Strom und Wasser ausgefallen. Es war ein richtiges Abenteuer, bei dem wir Schnee geschmolzen haben, um zu kochen und zu spülen! Als alter Pfadfinder fand ich es klasse!

Das alte Gutshaus, das der kleinen Gemeinde gehört, ist in einem nicht mehr ganz so gutem Zustand und der kleinen Gemeinde, des 150 Leute Dorf, eher eine Last. Es ist große Offenheit da, dass es ein Gebets und Anbetungshaus, sowie ein Missionsausbildungszentrum wird. Dieser Sachverhalt ist für mich natürlich sehr begeisternd.

Das Haus selbst hat in jedem Raum große Öfen und es ist richtig urig! Da wir nur bestimmte Räume des Hauses jeweils mit Holz gefeuert haben, und es recht kalt war, versteht man, welchen Stellenwert eine Sauna dort besitzt. Einmal sich so richtig durchwärmen lassen, tut so gut!

Ich bin gespannt, wie sich Dinge weiterentwickeln. Es gibt viele Möglichkeiten aktiv zu werden und ein Haus wäre auch schon da!























Teamfoto und Dienstbilder mit Kindern kommen noch

Dienstag, 11. März 2008

Sehenswürdigkeiten!


Zu denen würde dieser Kanaldeckel wahrscheinlich normalerweise nicht gehören. Zumindest ist er aber einer dieser kleinen Entdeckungen, über die man so gerne einfach hinwegläuft (im wahrsten Sinne des Wortes). Zudem zeigt er einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins und ist somit eine kleine Miniaturausgabe!

Von diesen eher kleineren Besonderheiten gibt es so einige in Berlin: Alte Wasserpumpen, manchmal einfach so an irgendeiner Ecke zu finden, tolle alte Laternen, usw.

Montag, 3. März 2008

Tanzwerkstatt



Ana Paula aus meinem Team ist Choreographin und liebt alles, was mit Tanzen zu tun hat. Besonders gut ist sie in Hip-Hop und Streetdance. Ebenso liebt sie es, Jugendlichen zu helfen ihre Gaben zu entdecken und sie zu fördern. In beidem hat sie schon viel Erfahrung gesammelt.

Vor zwei Wochen hat sie ein neues Projekt hier in unserem Stadtteil angefangen. Das Ganze nennt sich: "Tanzwerkstatt"! Sie hat über Internet 2 große professionelle Spiegel gekauft, Jugendliche eingeladen. Und dann ging es los.

Die kleinen waren so heiss, dass sie es gar nicht abwarten konnten. Bei den Größeren hat erstmal die Coolness überwogen, aber mittlerweile sind sie auch schon fleissig dabei mit neue Tänze und Moves zu kreieren. Was sie feststellen mussten, war, dass man neben Lockerheit sich auch ganz schön konzentrieren muss.
Bestimmt kann einiges von dem Gelernten auch aufgeführt werden. Dies ist allerdings nur zweitrangig. Es sollen nicht nur die besten gefördert werden, sondern jeder soll dabei sein dürfen.

Schon bald bekommt Ana Paula Verstärkung. 2 weitere Mitarbeiterin, die ein Herz für Tanzen und sogar Ausbildung darin haben, werden zukünftig in unser Team einsteigen. Die Pläne gehen sogar dahin, dass wir nächstes Jahr gerne eine "Performing Arts (darstellende Kunst)" Schule innerhalb von JMEM anbieten wollen.

Freitag, 29. Februar 2008

Eisbären




Gibt es nicht nur auf dem ewigen Eis, sondern auch in Berlin. Zum einen haben wir den weltberühmten Knut im zoologischen Garten, aber da gibt es noch einige mehr. An bestimmten Tagen sieht man sie zu hauf hier bei uns im Viertel rumspringen. Dann strömen sie zur Eishalle, um ihr Team, die Eishockeymannschaft Eisbären Berlin anzufeuern. Gerade 500 m von uns befindet sich ein Olympiastützpunkt, wo auch ihre Halle ist.

Letzte Woche war so viel los, dass wir einige Fans gefragt haben, was denn ansteht. Dabei haben wir dann rausgefunden, dass eine Stunde später das Pokalfinale zwischen Berlin und Frankfurt stattfinden wird. Kurz entschlossen bin ich mal zum Stadion rübergelaufen, um zu sehen, ob es noch Karten geben würde. Gleich die erste Person die ich dort traf, fragte mich, ob ich noch Karten bräuchte. Zwei seiner Freunde können nicht kommen und er würde sie mir zum regulären Preis geben. Die habe ich dann auch genommen, bin noch mal zurück nach Hause und 45 Minuten später waren Julian und ich dann mitten im Fanblock pünktlich zum Beginn.

Wow, volle Hütte! Vollgepackt! Die Fans in ihren Trickots, mit ihren Schals und zahlreichen Trommeln. Eishockey ist bekannt für seine großartige Stimmung. Und die war auch vorhanden, nachdem Berlin sich den Pokal nach 3:2 Toren sicherte.

Interessant war an dem ganzen, was für Volk da so auftaucht und wie stolz Ost-Berliner doch auch darauf sind, wo sie her sind. Bisschen erschreckend dabei, wieviele Glatzen doch auch auszumachen waren, was jetzt nicht zu sehr überbewertet werden soll.
Für uns aber insgesamt eine weitere Lektion und Einsicht, sich mit den Menschen die hier Leben zu identifizieren!



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Sonntag, 24. Februar 2008

Auflösung

Für alle die es noch interessiert! Also, wir haben knapp 72 Stunden gebraucht. Das war auch ungefähr, was uns andere als Richtzeit gegeben haben, die es auch schon in anderen Städten gemacht haben.
Eigentlich waren wir sogar ein wenig schneller, denn wir hatten einige kleinere Pausen, als die Übergänge nicht ganz glatt waren, beim Wechsel von Teams. Aber egal!
Ja, wir haben dabei schon relativ schnell gelesen, und natürlich man nimmt nicht alles super tief auf. Aber erstaunlich ist trotzdem wieviel hängenbleibt, was man neu bemerkt und was einem im Kontext auffällt.
Es hat auf alle Fälle super viel Spaß gemacht und bleibt unvergessen!

So jetzt wisst ihr´s!

Donnerstag, 14. Februar 2008

Cover to Cover! (Von Deckel zu Deckel)



Was denkst Du, wie lange braucht es, um die Bibel von vorne bis hinten am Stück durchzulesen - laut auszulesen? Nimm Dir einen kurzen Moment und gebe eine Schätzung ab, bevor Du gleich weiterliest. Es würde mich ja echt interessieren, was so gesagt wird.
Ach, und ich habe mich eben gerade entschieden, es auch nicht gleich zu sagen. Gebe doch unter Kommentar einfach eine Schätzung ab! Ich werde es dann in einem weiteren Blogeintrag auflösen. Allerdings gibt es nichts zu gewinnen!

Wie komme ich überhaupt darauf?
Wir haben als Team eine Aktion im Rahmen unseres Fastens und der 24 Stunden Gebetswoche durchgeführt, indem wir abwechselnd in kleinen Gruppen, die Bibel von vorne bis hinten am Stück laut ausgelesen haben. Dabei ging es auch rund um die Uhr!
Die Idee stammt allerdings von anderen Teams in Jugend mit einer Mission, die sogenannten Mega city teams. Sie konzentrieren sich ein Jahr lang auf eine bestimmte Großstadt irgendwo in der Welt, unterstützen den Leib Christi und führen jede Menge andere Aktionen, hauptsächlich evangelistische, durch. Wenn sie dabei zuerst in die Stadt kommen, machen sie genau das, sie lesen die Bibel am Stück durch. Es ist nichts magisches, aber sie wollen damit proklamieren, dass Gottes Wort die Wahrheit ist (und zwar das Vollständige), zum anderen proklamieren sie dies in die Unsichtbare (geistliche) Welt und rufen somit aus, dass Jesus Herr ist. Als drittes machen sie sich darüber als Team eins und stellen sich unter das Wort. Dabei nehmen sie für sich ganz persönlich das Wort auch ganz neu in sich auf!
Hört sich vielleicht abgefahren an, aber man sollte es erlebt haben. Zurückblickend kann ich bestätigen, dass für jeden einzelnen im Team, aber auch für uns als Team selbst eine sehr bereichernde Zeit war. Wir haben danach ausgetauscht, was jeden dabei angesprochen hat und was es einem bedeutet. Diese Zeit wurde uns allen sehr kostbar! Ich glaube, dass wir vor Gott einen Moment geschaffen haben, an den wir uns immer erinnern werden. "Damals als wir in Berlin anfingen ..."